Geplante Sanierungsprojekte für Königstein


Bienermühle Königstein

Als mögliche zukünftige KulturBrauerei „Bienermühle“ Königstein (Planungen laufen) gehört das historische Gebäude einst zu einer der schönsten Königsteiner Mühlen. Manfred Schober schreibt in seiner Monographie zu den Mühlen der Sächsischen Schweiz, dass diese Mühle vermutlich als Brettschneidemühle um 1500 angelegt worden ist. Die Bienermühle wechselte im Laufe der Zeit öfter ihre Besitzer und Namen. 

So war sie auch als Mittelmühle, Krebsmühle und Richtermühle bekannt. Der rechte Teil der Bienermühle war wohl das älteste Gerichtsgebäude von Königstein, das "Voigtsche Haus". Nach 1850 kam die Mühle in den Besitz der Familie Biener, der auch schon die Bruckmühle wenige hundert Meter entfernt, an der steinernen Bieltalbrücke gehörte. Eine Schautafel gegenüber vom Sachsenhof informiert darüber. Die Mühle wurde später zum einem dampfbetriebenen Sägewerk ausgebaut, an das der noch stehende hohe Schornstein erinnert. Heute wird der historische Ort gelegentlich für Veranstaltungen genutzt.

(Quelle: www.koenigstein.de123.info/touren/königsteiner-stadtrundgänge-teil-ii)

Alter Bahnhof Königstein

Wir haben die Idee, den denkmalgeschützten Bahnhof in einen „MuseumsBahnhof“ umzuwandeln. Die innovative und „bahn"brechende Geschichte des Bahnhofs Königstein im 19. und 20. Jahrhundert macht es erforderlich, diesen Teil der Zeitgeschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. So nahm z.B. 1901 zwischen Königstein und Hütten die Bielatalbahn als einer der ersten Oberleitungsbusbetriebe der Welt den Verkehr auf und ist somit der Vorreiter der modernen Elektromobilität. Sie sehen, so neu ist das Thema „Elektromobilität“ garnicht. Gekoppelt mit einem Heimatmuseum über die Geschichte der Festungsstadt Königstein soll diese Idee ein weiter Anziehungspunkt für Einwohner und Gäste der Festungsstadt Königstein werden.

 

Hiermit rufen wir alle Bürger und Bürgerinnen aus Königstein und der Welt auf, uns mitzuteilen, ob sie uns Gegenstände, Bilder, Postkarten, Bücher, Dokumente und vieles andere für diesen Königsteiner „MuseumsBahnhof“ zur Verfügung stellen können. Nutzen Sie dafür das Formular unten auf der Seite Kontakte. 

 

Der denkmalschütze Bahnhof in Königstein, so wie er heute zu sehen ist, wurde im Jahre 1896 fertiggestellt. Begonnen hat der Bau schon 1849 und der Bahnhof war bereits nach einem Jahr zur Einweihung der Teilstrecke Pirna-Königstein betriebsbereit. Die Eröffnung für den Personen- und Güterverkehr fand am 9. Mai 1850 statt. Das Bahnhofsgebäude entstand 1875 und die eiserne Bahnhofsüberdachung am Gleis 2 im Jahre 1896. Auf alten Bildern sieht man einen Mittelbahnsteig, eine Weichenverbindung zwischen den 2 Gleisen und die liebevolle Gestaltung des Bahnsteig 2 vor der Warte- und Speisehalle mit Bänken und Bäumchen.

Der Personenbahnhof wurde schnell zum touristischen Einfallstor von Königstein und seiner Umgebung und die Zahl der Zugpassagiere stieg kontinuierlich an. So verzeichnete der Bahnhof Königstein laut Raddatz im Jahre 1869 über hunderttausend ein- und ausgestiegene Fahrgäste der Klassen I, II und III. Für 1875 zeigt die Statistik knapp zweihunderttausend Passagiere an, eine Steigerung um fast das Doppelte in nur sechs Jahren. Die Infrastruktur damals im und um den Bahnhof herum ist aus heutiger Sicht beeindruckend. Über Fahrkartenverkauf und Beratung, Wartehallen, öffentlicher Toilette, Restaurant, Reisegepäckaufbewahrung, Droschken,- Wagen- und Zimmervermittlung entstanden um den Bahnhof große und renomierte Hotels und Restaurants. Die Bahnhofstraße entwickelte sich zur Hauptgeschäftsstraße in Königstein und es gab praktisch alles zu kaufen ...

(Quelle: www.koenigstein.de123.info/artikel/bahnhof-und-viadukt)